Ist ein Post fertig und freigegeben, kannst du ihn direkt aus maebe an deine verbundenen Plattformen senden. Du musst Bild, Video und Caption also nicht mehr von Hand in die jeweilige App übertragen.
Hinweis: Direkt veröffentlichen setzt ein verbundenes Social-Konto und Social Connect voraus, das ab Solo in deinem Tarif enthalten ist. Wie du Konten verbindest, steht unter Social-Konten verbinden.
Selbst posten oder Direct Publishing?
Sobald ein Post freigegeben ist, wählst du in der Kontext-Spalte im Schritt 3 Veröffentlichen zwischen zwei Tabs:
- Selbst posten – du veröffentlichst den Post von Hand in der jeweiligen App und hakst ihn danach in maebe mit Ich habe gepostet ab. Dieser Weg funktioniert immer, auch ohne Social Connect. Praktisch dabei: Direkt darüber findest du In Fotos sichern, Post als ZIP und Text kopieren – Medien und Text sind also genau da, wo du sie zum Posten brauchst.
- Automatisch (Direct Publishing) – maebe sendet den Post direkt an deine verbundene Plattform. Dieser Tab steht bereit, wenn dein Tarif Social Connect enthält und du ein Konto verbunden hast.
Der Tab Selbst posten ist bewusst voreingestellt – niemand wird zur automatischen Veröffentlichung gedrängt. Ist bei einem noch nicht freigegebenen Post aber alles startklar (alle Health-Punkte grün, Konto verbunden), zeigt dir der Editor unter dem Freigabe-Button die Abkürzung „Freigeben & mit Direct Publishing posten/planen" – sie erteilt die Freigabe und öffnet direkt den Tab Automatisch.
Das Send-Symbol bei Plattform & Format
Schon beim Auswählen siehst du, wo automatisches Veröffentlichen möglich wäre: Ein kleines Send-Symbol in deiner Markenfarbe markiert in den Plattform- und Format-Auswahlen sowie an den Zielformat-Kacheln jede Kombination, die maebe direkt veröffentlichen kann – im Post-Editor, beim Anlegen neuer Posts und in den KI-Vorschlägen. So kannst du dein Format von Anfang an passend wählen. Im Post-Health-Block zeigt dir der Abschnitt „Beheben für Direct Publishing" zusätzlich, ob der Post die Plattform-Limits fürs direkte Posten einhält – dort erscheint nur, was wirklich relevant ist (grün = passt, rot = beheben). Ist alles schon über die normale Post-Health abgedeckt, steht dort schlicht „Aktuell nichts extra zu beheben".
So veröffentlichst du automatisch
- Öffne den fertigen, freigegebenen Post im Editor. Wie der aufgebaut ist, liest du unter Der Post-Editor.
- Wechsle im Schritt 3 Veröffentlichen auf den Tab Automatisch.
- Such das Ziel-Konto bzw. die Plattform aus, an die der Post gehen soll.
- Bestätige – maebe bereitet die Medien auf und übergibt den Post an die Plattform.
Während der Übergabe siehst du den Fortschritt, zum Beispiel „Wird vorbereitet" und danach „An Plattform übergeben". Sobald der Post live ist, erscheint ein Häkchen samt Link zum veröffentlichten Post.
Geplant, aber du willst doch nicht warten? Bei einer eingeplanten Veröffentlichung zeigt die Status-Karte neben „Veröffentlichung abbrechen" auch „Doch jetzt veröffentlichen": Der Termin wird verworfen und der Post geht sofort raus. Bereits aufbereitete Medien werden dabei wiederverwendet.
Plattform-Optionen
Im Tab Automatisch findest du die aufklappbare Sektion Plattform-Optionen. Dort stellst du plattform-eigene Details ein, die beim Veröffentlichen mitgesendet werden:
- Erster Kommentar (Instagram, Facebook) – wird direkt nach der Veröffentlichung als Kommentar gepostet. Praktisch für Links oder Hashtags, die du nicht in der Caption haben willst.
- Collaborators (Instagram) – lade bis zu 3 Profile als Co-Autoren ein. maebe prüft jedes Handle automatisch und zeigt dir das gefundene Profil mit Bild, Namen und Followerzahl – so siehst du sofort, ob die Schreibweise stimmt und wen die Einladung wirklich erreicht.
- Cover (Reels, Shorts) – lade ein eigenes Titelbild hoch (wird passend auf 9:16 zugeschnitten) oder wähle ein Standbild direkt aus deinem Video: einfach zur gewünschten Stelle ziehen und übernehmen. Genau dieses Bild wird das Cover.
- Sichtbarkeit & Interaktion (TikTok) – wer das Video sehen darf und ob Kommentare, Duette und Stitches erlaubt sind.
- Kennzeichnungen (TikTok, YouTube) – KI-generierte Inhalte, Eigenwerbung oder bezahlte Partnerschaften korrekt markieren.
- Video-Details (YouTube) – Tags, Kategorie und Sichtbarkeit. Den Titel trägst du direkt unter der Caption ein (siehe Crossposting).
- Trial-Reel (Instagram-Reels) – veröffentliche ein Reel zunächst als Test: Instagram zeigt es erst nur Nicht-Followern. Die Veröffentlichung für alle passiert danach automatisch (bei guter Performance) oder manuell durch dich in der Instagram-App.
Alles wird automatisch gespeichert – du musst nichts extra bestätigen.
Tipp für Teams: Als Owner oder Admin kannst du ein Mitglied auf „Nur Trial-Reels veröffentlichen" beschränken (Team-Seite → Mitglied verwalten). Diese Person veröffentlicht dann ausschließlich Instagram-Reels als Trial-Reel – über die Veröffentlichung für alle wird später in der Instagram-App entschieden. Alles andere (Entwürfe, Freigaben, andere Plattformen) bleibt für sie ganz normal nutzbar.
Facebook: Posts landen immer auf einer Facebook-Seite. Wähle die Ziel-Seite direkt in der Veröffentlichungs-Karte oder hinterlege ein Standard-Ziel in der Social-Connect-Verwaltung.
Storyreihen
Enthält ein Story-Post mehrere Medien, veröffentlicht maebe sie als Storyreihe: jede Datei wird eine eigene Story, in genau der Reihenfolge, die du im Medienbereich siehst. Ein Hinweis über den Medien erinnert dich daran – die Reihenfolge ist deine Erzähl-Reihenfolge.
Tageslimit
Pro Team gibt es eine begrenzte Anzahl an Veröffentlichungen pro Tag. Das schützt vor versehentlichen Massen-Posts und hält die Verbindung zu den Plattformen stabil. Im Editor siehst du, wie viele Veröffentlichungen heute schon genutzt wurden. Ist das Limit erreicht, kannst du am nächsten Tag weitermachen. Veröffentlichst du einen Post gleichzeitig als Crosspost auf mehreren Plattformen, zählt jede Plattform einzeln.
In der Testphase gehen bis zu drei Posts pro Kanal und Tag raus. Mit einem Tarif gilt das normale Tageslimit.
Wenn etwas schiefgeht
Lehnt eine Plattform den Post ab, zeigt maebe dir eine verständliche Meldung mit Hinweis, was du tun kannst – zum Beispiel das Konto neu verbinden oder die Caption kürzen. Über Erneut versuchen startest du die Veröffentlichung direkt neu; bereits aufbereitete Medien werden dabei wiederverwendet. Meldet die Plattform nur einen vorübergehenden Fehler, versucht maebe es automatisch erneut – du musst nichts tun.
Sobald dein Post live ist (oder etwas fehlschlägt), bekommst du eine Benachrichtigung – auch wenn du die Veröffentlichung selbst angestoßen hast. Gerade bei geplanten Posts weißt du so sicher, dass alles geklappt hat.
Tipp: maebe muss nicht zum Veröffentlichen genutzt werden. Du kannst die Plattform auch nur zum Planen und Abstimmen verwenden und am Ende über den Tab Selbst posten von Hand posten – ganz wie es zu deinem Workflow passt.