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Markenstimme & KI-Einstellungen

In den KI-Einstellungen bringst du der KI in fünf Schritten bei, wie deine Marke klingt – Perspektive, Kontext, Persona, Schreibproben und Projekt-Kontexte an einem Ort.

Lesezeit ca. 3 Min.

Damit die KI nicht nach „irgendeiner KI" klingt, sondern nach dir, kannst du ihr deinen Stil beibringen. Dafür gibt es einen zentralen Ort: die KI-Einstellungen. Du findest sie in der Seitenleiste in der Sektion Content unter KI-Assistent. Alles, was du dort pflegst, fließt in den Caption-Assistenten, den Kampagnen-Assistenten und die Content-Vorschläge ein.

Die Seite führt dich in fünf nummerierten Schritten durch dein Setup – eine Fortschritts-Anzeige rechts zeigt dir, was noch fehlt.

Schritt 1: Marke & Perspektive

Zuerst legst du fest, wer in deinen Texten spricht:

  • Marken- / Absender-Name – der Name, unter dem dein Content erscheint (zum Beispiel dein Firmenname oder dein Creator-Name).
  • Schreib-Perspektive – aus welcher Sicht geschrieben wird: in der Ich-Form (die Marke oder Person spricht selbst), in der Wir-Form (Team oder Unternehmen sprechen gemeinsam) oder neutral (keine Selbstansprache). Wenn du nichts festlegst, entscheidet die KI je nach Kontext.

Damit ist bei jeder Caption klar, ob es „ich zeige euch" oder „wir zeigen euch" heißt – eine der häufigsten Stellen, an denen KI-Texte sonst danebenliegen.

Schritt 2: Team-Kontext

Ein freies Textfeld für alles, was die KI über deine Marke wissen sollte: Wofür ihr steht, was ihr (nicht) sagt, wiederkehrende Themen.

Schritt 3: Stil-Persona

Optional gibst du deinem Team eine Stil-Persona – einen kuratierten Schreibstil mit festen Regeln für Länge und Aufbau. Die Persona liefert die Struktur, deine Schreibproben sind die Stimme darin – bei einem Stil-Widerspruch gewinnen die Proben.

Schritt 4: Schreibproben

Ein paar kurze Beispiele in deinen eigenen Worten (zum Beispiel eine spontane kleine Anekdote, eine echte Beschwerde über irgendwas, oder eine deiner bestehenden Captions). Daran lernt die KI, wie du schreibst: Wortwahl, Anrede (du oder Sie), wie viele Emojis, welcher Rhythmus.

Wichtig: Schreibproben zeigen der KI das Wie, nicht das Was. Sie geben den Ton vor, nicht die Inhalte – die kommen weiterhin von dir bzw. aus dem Briefing.

Die Schreibproben wirken immer und wiegen schwerer als alles andere – selbst wenn die KI deine erfolgreichen Beiträge einbezieht, gewinnt deine eigene Stimme.

Schritt 5: Projekt-Kontexte

Jedes Projekt kann zusätzlich einen eigenen KI-Kontext haben – was nur für dieses Projekt gilt, etwa die Besonderheiten eines bestimmten Kunden oder einer Kampagne. Dieser Kontext kommt oben auf den Team-Kontext. Du pflegst ihn direkt in den KI-Einstellungen oder wie gewohnt über das Funkel-Symbol im Projekt-Kopf.

Ausprobieren im Test-Studio

Rechts auf der Seite findest du das Test-Studio: Beschreibe kurz ein Thema, und die KI schreibt eine Probe-Caption mit deinen aktuellen Einstellungen. So merkst du sofort, ob Perspektive, Ton und Stil schon sitzen – ohne einen echten Post anzufassen.

Einmal einrichten, überall spürbar

Du musst das nur einmal pflegen. Danach klingen Caption-Vorschläge, Kampagnen-Ideen und Content-Vorschläge automatisch nach deiner Marke – ohne dass du bei jedem Aufruf den Ton neu erklären musst.

Tipp: Lieber ein paar echte, ungeschönte Beispiele als perfekt poliertes Marketing-Deutsch. Je natürlicher die Proben, desto treffender der Ton.