Damit die KI nicht nach „irgendeiner KI" klingt, sondern nach dir, kannst du ihr deinen Stil beibringen. Das passiert an zwei Stellen: einmal fürs ganze Team, einmal pro Projekt. Beides fließt in den Caption-Assistenten und den Kampagnen-Assistenten ein.
Markenstimme auf Team-Ebene
In den Team-Einstellungen findest du den KI-Kontext. Dort gibst du zwei Dinge an:
- Schreibproben – ein paar kurze Beispiele in deinen eigenen Worten (zum Beispiel eine spontane kleine Anekdote, eine echte Beschwerde über irgendwas, oder eine deiner bestehenden Captions). Daran lernt die KI, wie du schreibst: Wortwahl, Anrede (du oder Sie), wie viele Emojis, welcher Rhythmus.
- KI-Kontext – ein freies Textfeld für alles, was die KI über deine Marke wissen sollte: Wofür ihr steht, was ihr (nicht) sagt, wiederkehrende Themen.
Wichtig: Schreibproben zeigen der KI das Wie, nicht das Was. Sie geben den Ton vor, nicht die Inhalte – die kommen weiterhin von dir bzw. aus dem Briefing.
Die Schreibproben wirken immer und wiegen schwerer als alles andere – selbst wenn die KI deine erfolgreichen Beiträge einbezieht, gewinnt deine eigene Stimme.
Kontext auf Projekt-Ebene
Jedes Projekt hat zusätzlich ein eigenes KI-Kontext-Feld (über das Funkel-Symbol im Projekt-Kopf). Hier hinterlegst du, was nur für dieses Projekt gilt – etwa die Besonderheiten eines bestimmten Kunden oder einer Kampagne. Dieser Kontext kommt oben auf den Team-Kontext und wird vom Kampagnen-Assistenten genutzt.
Einmal einrichten, überall spürbar
Du musst das nur einmal pflegen. Danach klingen sowohl die Caption-Vorschläge als auch die Kampagnen-Ideen automatisch nach deiner Marke – ohne dass du bei jedem Aufruf den Ton neu erklären musst.
Tipp: Lieber ein paar echte, ungeschönte Beispiele als perfekt poliertes Marketing-Deutsch. Je natürlicher die Proben, desto treffender der Ton.